Herzlich Willkommen im Heinrich-Böll-Haus Lüneburg

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen etwas über uns und unsere Arbeit erzählen. Über Heinrich Böll, der nicht nur Namesgeber unseres Hauses ist, über unsere vielfältigen Themenbereiche, Projekte und Angebote. Über die Eine Welt. Über unsere Motivation.

Das Heinrich-Böll-Haus

Das Heinrich-Böll-Haus Lüneburg ist ein umwelt-, entwicklungs- und sozialpolitisches Informations-, Kommunikations- und Aktionszentrum.

Der Verein Unsere Welt - für Frieden, Umwelt, Gerechtigkeit e.V. ist der Trägerverein des Heinrich-Böll-Hauses.

Finanziell ist das Heinrich-Böll-Haus Lüneburg unabhängig. Die strukturellen Kosten wie Mieten, Nebenkosten, Telekommunikation etc. werden durch die Mieteinnahmen aus den Untermietverhältnissen und von den jeweiligen Gruppen gedeckt. Dies sichert die Existenz des Heinrich-Böll-Hauses Lüneburg.

Inhaltliche Arbeit wird überwiegend ehrenamtlich geleistet. Für finanziell aufwändigere Projekte werden Gelder bei Stiftungen, Ministerien, kirchlichen Einrichtungen oder der Europäischen Union eingeworben.

Heinrich Böll

Heinrich Böll war einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit.
Er wurde am 21. Dezember 1917 in Köln geboren und starb am 16. Juli 1985. 1972 erhielt er den Nobelpreis für Literatur, der damals zum ersten Mal seit 43 Jahren an einen deutschen Schriftsteller vergeben wurde.

Berühmt wurde Heinrich Böll nicht nur durch seine zahlreichen literarischen Werke, sondern auch durch sein herausragendes politisches Engagement. So beschäftigte er sich in seinen Werken mehr und mehr mit den politischen Problemen der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Ostpolitik.

Zeit seines Lebens engagierte er sich für die Einhaltung der Menschenrechte, die Friedensbewegung und für atomare Abrüstung. Er verfasste zahlreiche Essays und Reden zu politischen Themen und setzte sich für weltweiten Frieden und Gerechtigkeit, für Meinungs- und Pressefreiheit ein. 1974 erhielt er die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Liga für Menschenrechte.